Technologie: Tether, Dual-Mode, Payload | ZEPDRONE
Die Technik hinter ZEPDRONE AXIOM: Tethered Persistence, geplanter Dual-Mode, Payload-Architektur, Signaturreduktion, Bodensegment.
ZEPDRONE AXIOM as a carrier platform for three capability areas—persistent reconnaissance, drone defense, and communications relay.
Die Technologie hinter ZEPDRONE AXIOM
Vier technische Bausteine, ein System
ZEPDRONE AXIOM verbindet vier technische Bausteine zu einer persistenten, signaturreduzierten Aufklärungs- und Wirkplattform: gefesselte Dauerversorgung über den Tether, eine geplante Erweiterung um einen freifliegenden Modus, eine modulare Payload-Architektur und ein Bodensegment, das Energie und Steuerung bereitstellt. Alle Leistungswerte auf dieser Seite sind berechnete Auslegungswerte des aktuellen Entwicklungsstands. Den nach Subsystemen aufgeschlüsselten Reifegrad finden Sie unter Entwicklungsstand.
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Tethered Persistence: Dauerbetrieb ohne Landezyklus
Das Aramid-Versorgungsseil ist der Kern der Grundkonfiguration. Es führt Energie und Daten über eine einzige physische Verbindung zwischen Bodensegment und Payload-Gondel und macht damit Landezyklen und Batteriewechsel überflüssig.
Ausgelegt auf 5 kW Dauerleistung am Payload [Auslegungswert]
Ausgelegt auf 10 Gbit/s bidirektionale Datenrate über integrierte Glasfaser [Auslegungswert]
Betriebshöhe 100–500 m [Auslegungswert]
Einsatzdauer 24/7/365, kein Landezyklus, kein Batteriewechsel
Aus dieser Betriebshöhe ergibt sich eine effektive Sensorreichweite von 40–80 km [Auslegungswert]. Die Zugfestigkeit und Dimensionierung des Tethers sind rechnerisch ausgelegt; der Prüfstandsnachweis über die volle Seillänge unter Last steht noch aus. → Entwicklungsstand: Reifegrad je Subsystem
Dual-Mode: gefesselt als Grundlage, freifliegend als geplante Erweiterung
Die gefesselte Konfiguration ist der Ausgangspunkt und eigenständig einsatzfähig. Zusätzlich ist ein Dual-Mode-Betrieb vorgesehen, der aus derselben Plattform über einen Gondelwechsel eine freifliegende Einheit macht.
Quick-Change-Gondel
Der Wechsel zwischen gefesselter und freifliegender Gondel ist auf einen Vorgang von rund 15 Minuten ausgelegt [Auslegungswert]. Ein Funktionsmuster des Wechselvorgangs ist als nächster Nachweisschritt vorgesehen, aber noch nicht gebaut.
Autonome Flugeinheit
Die freifliegende Einheit soll elektrisch angetrieben werden, mit einer Antriebsleistung von 60–100 kW und einem Energiespeicher von 50–100 kWh [Auslegungswerte]. Vorgesehen sind eine Flugdauer von 6–12 Stunden und eine Einsatzreichweite von 200–300 km [Auslegungswerte].
Diese autonome Flugeinheit ist das am wenigsten reife Subsystem der gesamten Architektur, mit einem Reifegrad von etwa TRL 2: Konzeptauslegung von Antrieb und Energie liegt vor, ein Funktionsmuster existiert noch nicht. Der Free-Flight-Modus ist deshalb konsequent als spätere Erweiterung geplant und keine Voraussetzung für den Betrieb von AXIOM ZA120 oder AXIOM ZA95 in der gefesselten Grundkonfiguration. Details zum Nachweisplan dieses Subsystems finden Sie unter Entwicklungsstand.
Payload-Architektur: vier Slots, ein Interface
Die Payload-Gondel stellt vier Payload-Slots bereit, ausgelegt für EO/IR, SAR, Funkaufklärung (SIGINT) und Störsender. Ergänzend sind bis zu vier UAS-Docking-Stationen für Abfangdrohnen vorgesehen.
Mechanische und elektrische Schnittstelle zwischen Gondel und Payload sind definiert, das Quick-Change-Prinzip ist ausgelegt. Damit lässt sich die Sensor- und Effektorkombination auftragsbezogen wechseln, ohne die Trägerplattform zu tauschen. ZEPDRONE integriert dazu marktverfügbare Drittanbietersysteme; eine Eigenentwicklung von Sensorik oder Effektorik ist nicht Teil des Angebots. → ISR-Fähigkeiten · C-UAS
Signaturreduktion: unauffällig bleiben, um wirksam zu bleiben
AXIOM ist auf eine geringe Signatur über drei Wirkkanäle hin ausgelegt:
Akustisch
Kein Rotorlärm im gefesselten Betrieb, da kein permanenter Rotorantrieb zur Positionshaltung erforderlich ist.
Thermisch
Keine thermische Signatur eines Verbrennungsantriebs, da das System im gefesselten Betrieb elektrisch über den Tether versorgt wird.
Radar
Minimierte Radarrückstrahlfläche durch Formgebung und Materialauswahl des Auftriebskörpers.
Diese Signaturbetrachtung liegt derzeit rechnerisch vor. Der messtechnische Nachweis ist im Rahmen des gefesselten Demonstrators vorgesehen. → Entwicklungsstand: Nachweisplan
Bodensegment: Winde und Energieversorgung
Das Bodensegment umfasst Winde, Energieversorgung und Verankerung. Die Winde steuert Auf- und Abstieg sowie Höhenwechsel innerhalb des Betriebsfensters von 100–500 m. Die Energieversorgung speist den Tether mit den ausgelegten 5 kW Dauerleistung und versorgt zugleich die Bodenkontrollstation.
Der Reifegrad dieses Segments liegt aktuell auf Konzeptauslegungsebene, die Zulieferauswahl für Kernkomponenten läuft. Als nächster Nachweisschritt ist ein Funktionsmuster der Winde mit definiertem Lastprofil vorgesehen. → Entwicklungsstand: Reifegrad je Subsystem
Wetter- und Betriebsgrenzen: ein offener Punkt
Gefesselte Aerostaten sind windsensitiv. Belastbare Betriebsgrenzen für Wind, Niederschlag und Vereisung liegen noch nicht als Messwerte vor; sie sind Teil der Hüllen- und Tether-Auslegung und werden im Rahmen des gefesselten Demonstratorversuchs unter realen Wetterbedingungen nachgewiesen. Bis dahin sind Angaben zu Wetter- und Betriebsgrenzen als offener Punkt zu behandeln, nicht als bestehende Eigenschaft.
30.07.26: Derzeit wird die Grenze bereits durch eine Technolgieerweiterung verschoben.
Den vollständigen Status und die geplanten Nachweisschritte finden Sie unter Entwicklungsstand und Roadmap.
Tiefere technische Angaben
Auslegungsrechnungen, Massen- und Energiebilanz sowie der vollständige Nachweisplan sind Teil des Datenblatts und des vertraulichen Capability Briefings.
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ZEPDRONE
Drei Fähigkeitsfelder, eine Plattform
Three Areas of Expertise, One Platform
Persistente Aufklärung (ISR)
Dauerhaftes Lagebild über Stunden und Tage statt Momentaufnahmen im Minutentakt. EO/IR, SAR und Funkaufklärung als integrierbare Payloads, ausgewertet am Boden über eine Datenanbindung von 10 Gbit/s. → ISR-Fähigkeiten
Drohnendetektion und -abwehr (C-UAS)
Erhöhte Sensorposition für die Detektion kleiner UAS, Wirkmittelkette aus RF-Jamming und bis zu vier Abfangdrohnen aus Docking-Stationen. Detektion und Effektorik werden über offene Schnittstellen von Drittanbietern integriert. → C-UAS-Fähigkeiten
Kommunikations-Relay und Trägerplattform
Reichweitenverlängerung taktischer Datenlinks über mehr als 100 km, Anbindung abgesetzter Kräfte, Mutterschiff-Funktion für kleinere UAS. → Relay-Fähigkeiten
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Eine Auslegung, mehrere Missionsprofile
Alle drei Fähigkeitsfelder laufen auf derselben Systemauslegung: dem gefesselten Betrieb mit Aramid-Versorgungsseil, das Energie und Daten führt, und den vier Payload-Slots für Sensorik, Funkaufklärung, Störsender und Abfangdrohnen. Welche Fähigkeit im Vordergrund steht, entscheidet die Bestückung dieser Slots — nicht ein Plattformwechsel. Das reduziert Beschaffungs-, Ausbildungs- und Ersatzteilaufwand gegenüber mehreren spezialisierten Systemen. Details zur technischen Auslegung finden Sie unter System, zum aktuellen Nachweisstand unter Entwicklungsstand.
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1 - Persistente Aufklärung (ISR) | ZEPDRONE
Persistent Reconnaissance (ISR) | ZEPDRONE
Persistente Aufklärung (ISR) | ZEPDRONE
ZEPDRONE AXIOM liefert persistentes Lagebild ohne Landezyklus — EO/IR, SAR und SIGINT als integrierbare Payloads, ausgewertet am Boden.
Der Auftrag: ein Raum, dauerhaft im Blick Brigaden, Grenzschutzbehörden und Betreiber kritischer Infrastruktur benötigen ein durchgängiges Lagebild über einen definierten Raum — nicht Ausschnitte im Minutentakt. Bewegungen, Anbahnungen und Muster werden erst über Stunden und Tage hinweg sichtbar. Ein Aufklärungsmittel, das regelmäßig landen muss, erzeugt genau in diesen Lücken blinde Zeiten.
Grenzen heutiger Mittel
Konventionelle taktische UAS fliegen typischerweise Minuten bis wenige Stunden, danach folgen Landung, Akku- oder Kraftstoffwechsel und Crew-Rotation. Dauerbeobachtung erfordert deshalb heute Flottenrotation mit mehrfachem Material- und Personalbedarf — und jedes rotierende Fluggerät erzeugt zusätzliche Signatur: akustisch, thermisch, elektromagnetisch. Feste Mast- und Sensortürme sind demgegenüber ortsfest und in Höhe und Reichweite begrenzt.
Der Beitrag von ZEPDRONE AXIOM
Im gefesselten Betrieb entfällt der Landezyklus vollständig. Das Aramid-Versorgungsseil führt Energie und Daten, sodass das System rund um die Uhr in der Luft steht — ohne Batteriewechsel, ohne Tankstopp. Aufklärung wird damit von einer Momentaufnahme zu einem durchgängigen Datenstrom.
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Sensorik als integrierbare Payload
Die vier Payload-Slots nehmen Sensorik nach Auftragslage auf. ZEPDRONE integriert marktverfügbare Systeme, statt eigene Sensorik zu entwickeln:
EO/IR
Optisch-elektronische und Infrarot-Aufklärung für Tag- und Nachtbeobachtung, Detailerkennung und Verfolgung.
SAR
Radaraufklärung für flächige Beobachtung unabhängig von Sicht- und Wetterbedingungen.
SIGINT
Funkaufklärung zur Erfassung und Ortung elektromagnetischer Signaturen im Beobachtungsraum.
Welche Sensorik zum Einsatz kommt, richtet sich nach Auftrag und Zulieferauswahl im jeweiligen Beschaffungsvorhaben.
Sensorreichweite nach Betriebshöhe
Die effektive Sensorreichweite hängt von der Betriebshöhe des Aerostaten ab. Die folgenden Werte sind Auslegungswerte aus der Systemrechnung, keine Messwerte aus Flugversuchen:
Betriebshöhe Effektive Sensorreichweite [Auslegungswert]
100 m 15–25 km
200 m 25–40 km
300 m 40–60 km
500 m 60–80 km
Die tatsächliche Reichweite hängt zusätzlich von Sensortyp, Sichtbedingungen und Zielgröße ab. Angaben sind Auslegungs- und Zielwerte des aktuellen Entwicklungsstands (Stand: Juli 2026). Details unter Entwicklungsstand.
Daten am Boden, nicht in der Luft
Die Datenanbindung über den Tether erlaubt bis zu 10 Gbit/s bidirektional zwischen Payload und Bodensegment [Auslegungswert]. Damit lässt sich die Auswertung dorthin verlagern, wo Rechenleistung, Personal und Anbindung an Führungssysteme vorhanden sind: an den Boden. Das reduziert Gewicht und Energiebedarf der Gondel und erlaubt den Einsatz rechenintensiver Auswerteverfahren, ohne sie in die Luft zu bringen.
Nutzen auf Brigade- und Behördenebene
Auf Brigadeebene
Durchgängiges Lagebild über den Verantwortungsbereich, Zielaufklärung und Gefechtsfeldüberwachung ohne die Personalbindung einer rotierenden Flotte. → Streitkräfte
Auf Behördenebene
Lückenlose Überwachung ausgedehnter Grenz- oder Anlagenabschnitte bei Tag und Nacht, mit Beweissicherung durch durchgängige Aufzeichnung. → Grenzschutz · Kritische Infrastruktur
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2 - C-UAS: Drohnendetektion und -abwehr | ZEPDRONE
Persistent Reconnaissance (ISR) | ZEPDRONE
ZEPDRONE AXIOM als erhöhte Trägerplattform für C-UAS: Detektion und Effektorik über offene Schnittstellen von Drittanbietern integriert.
Das Bedrohungsbild: kleine UAS
Kleine unbemannte Luftfahrzeuge sind günstig verfügbar, schwer zu detektieren und zunehmend Teil von Aufklärungs- und Wirkmitteleinsätzen gegen militärische Kräfte, Grenzanlagen und kritische Infrastruktur. Bodennahe Detektionssysteme stoßen dabei an physikalische Grenzen: Geländeabschattung, begrenzte Sichtlinie und geringe Vorwarnzeit gegenüber tieffliegenden, kleinen Zielen.
Detektionskette
ZEPDRONE AXIOM hebt die Sensorposition auf 100 bis 500 m Betriebshöhe an. Aus dieser Position vergrößert sich die freie Sichtlinie gegenüber bodennahen Sensoren erheblich, und tieffliegende kleine UAS werden früher im Anflug erkennbar [Auslegungswert]. Die Detektion selbst erfolgt über Sensorik in den Payload-Slots in Verbindung mit integrierbaren KI-gestützten Detektionssystemen von Drittanbietern. ZEPDRONE entwickelt keine eigene Detektionssoftware, sondern integriert marktverfügbare Systeme über definierte Schnittstellen.
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Wirkmittelkette
Auf die Detektion folgt die Abwehr, gestuft nach Bedrohungslage:
RF-Jamming
Störsender als Payload zur Unterbrechung von Steuerungs- und Datenverbindungen erkannter Drohnen.
Abfangdrohnen
Bis zu vier UAS-Docking-Stationen für Abfangdrohnen, die aus der erhöhten Position gestartet werden.
Beide Wirkmittel werden, wie die Detektion, über offene Schnittstellen von Drittanbietern integriert. ZEPDRONE stellt die Trägerplattform, die Energie, Datenanbindung und physischen Andockpunkt bereitstellt — nicht die Wirkmittel selbst.
Vorteil der erhöhten Position
Eine Sensor- und Effektorposition auf 100 bis 500 m Höhe verschiebt die Erkennungslinie nach vorn und verkürzt die tote Zeit zwischen erster Erkennung und Reaktion. Abfangdrohnen, die von dieser Höhe starten, benötigen einen kürzeren Anflugweg zum Ziel als bodengestützte Systeme. Gleichzeitig steht dieselbe Plattform durchgängig, ohne Landezyklus, sodass die Detektionsfähigkeit nicht durch Rotationszeiten unterbrochen wird.
Trägerplattform statt Eigenentwicklung
ZEPDRONE positioniert sich in C-UAS ausdrücklich als Trägerplattform, nicht als Hersteller von Detektions- oder Wirkmittelsystemen. Sowohl die KI-gestützte Detektion als auch RF-Jamming und Abfangdrohnen werden über offene, definierte Schnittstellen von spezialisierten Drittanbietern eingebunden. Das erlaubt die Auswahl des jeweils geeigneten Systems je Auftrag und Bedrohungslage, ohne dass sich an der Plattform selbst etwas ändert. Details zum Integrationsstand dieser Schnittstellen finden Sie unter Entwicklungsstand.
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Nutzen im Einsatz
Wo C-UAS auf AXIOM wirkt
Schutz von Flughäfen, Umspannwerken, Häfen, Pipelines und Industrieanlagen gegen unbefugte Drohnen, ebenso wie der Schutz von Gefechtsständen und Feldlagern im militärischen Einsatz. → Kritische Infrastruktur · Streitkräfte
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3 - FÄHIGKEITEN: RELAY | ZEPDRONE
Kommunikations-Relay und Trägerplattform | ZEPDRONE
ZEPDRONE AXIOM verlängert taktische Datenlinks über 100 km und dient als Mutterschiff für kleinere UAS — eine Plattform, modular erweiterbar.
Auftrag: Verbindung über den Horizont hinaus
Taktische Funkverbindungen sind durch Sichtlinie und Erdkrümmung begrenzt. Abgesetzte Kräfte, vorgeschobene Beobachtungsposten und kleinere UAS verlieren Anbindung an das Führungsnetz, sobald sie außerhalb der direkten Sichtlinie zur Basisstation operieren. Zusätzliche Relaisstationen am Boden sind orts- und geländeabhängig und selbst wieder auf Sichtlinie angewiesen.
Reichweite durch Höhe
Aus einer Betriebshöhe von 100 bis 500 m vergrößert sich die Funksichtlinie gegenüber bodennahen Relaisstationen erheblich. ZEPDRONE AXIOM ist als Kommunikations-Relay ausgelegt, das taktische Datenlinks über Distanzen von mehr als 100 km verlängert [Auslegungswert]. Damit lassen sich abgesetzte Kräfte, vorgeschobene Stellungen und mobile Einheiten an das Führungsnetz anbinden, ohne dass diese selbst in Sichtlinie zur Basisstation stehen müssen.
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Mutterschiff-Funktion
Trägerplattform für kleinere UAS: Über die reine Datenweiterleitung hinaus kann AXIOM als Mutterschiff für kleinere UAS dienen: als erhöhter, dauerhaft verfügbarer Kommunikationsknoten, über den kleinere, kurzreichweitige Systeme gesteuert und deren Daten weitergeleitet werden. Das erweitert den Einsatzradius kleinerer UAS, ohne dass diese selbst über eine eigene Langstreckenverbindung verfügen müssen.
Modulare Erweiterung
Eine Plattform, wachsende Fähigkeit: Die vier Payload-Slots und die Auslegung auf 5 kW Dauerleistung sowie 10 Gbit/s Datenrate sind so bemessen, dass künftige Sensor- und Wirkmittelpayloads nachgerüstet werden können, ohne die Plattform zu wechseln [Auslegungswert]. Relay-Fähigkeit, ISR-Sensorik und C-UAS-Wirkmittel lassen sich damit auf derselben Auslegung kombinieren oder je nach Auftrag austauschen. Details zur gemeinsamen technischen Grundlage aller Fähigkeitsfelder finden Sie unter Fähigkeiten und Technologie.
Investitionssicherheit
Warum das die Beschaffung absichert
Wer heute in AXIOM als Relay-Plattform investiert, bindet sich nicht an eine feste Fähigkeit. Weil Sensorik und Wirkmittel über die Payload-Slots und offene Schnittstellen nachgerüstet werden, bleibt die einmal beschaffte Plattform über mehrere Bedrohungslagen und Missionsprofile hinweg nutzbar. Das reduziert das Risiko, in wenigen Jahren erneut in eine neue Plattform investieren zu müssen, und macht die Anfangsinvestition planbarer.
Capability Briefing anfordern · Datenblatt anfragen
Nutzen im Einsatz
Wo Relay auf AXIOM wirkt
Anbindung abgesetzter Kräfte und vorgeschobener Stellungen auf Brigadeebene, Erweiterung des Funknetzes über Gelände- und Sichtlinienhindernisse hinaus, Steuerung und Datenanbindung kleinerer UAS im Verbund. → Streitkräfte
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